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Finsterwalder Paralock Trennkarabiner

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Finsterwalder Paralock ist ein leichter Trennkarabiner mit praktischer Handhabung und langem Austauschintervall für Gleitschirm Mono- und Tandembetrieb.

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Zusätzliche Informationen

Gewicht 0,07 kg
Größe 10 × 15 × 20 cm
Farbe

Schwarz

Menge

Paar

SKU: GSO-11424

Marke

Charly-Finsterwalder

Beschreibung

Leichter Gleitschirm-Trennkarabiner

Finsterwalder Paralock ist ein leichter Trennkarabiner mit praktischer Handhabung und langem Austauschintervall für Gleitschirm Mono- und Tandembetrieb.

Mit einem konventionellen Gleitschirmkarabiner ist es kaum möglich, sich unter Last auszuhängen. Dies kann in gewissen Situationen aber nicht nur nützlich, sondern sogar lebensrettend sein – z.B. bei Landungen in fließenden Gewässern oder bei Starkwind. Auch nach einer Notschirmöffnung ist es unter Umständen erforderlich und jedenfalls empfehlenswert, den Gleitschirm abzutrennen. Mit dem Paralock erübrigt sich das Mitführen eines Leinen-Kappmessers oder das zeitaufwändige Einholen des Gleitschirms.

Die Trennfunktion des Paralock ist auch bei anderen Sportarten, bei der Luft- und Wasserrettung sowie bei Fallschirmgurten von Vorteil.

Leicht und langlebig

Der Paralock wiegt nur 73 g und ist gleichermaßen für den Hike & Fly-Gebrauch wie auch für den Gleitschirm Tandembetrieb geeignet.
Aufgrund ihrer formschlüssigen Bauweise konnten die Paralock und QUICK-OUT Karabiner als bisher einzige Flugsportkarabiner eine zulässige Gebrauchsdauer von 8 Jahren für den Monobetrieb und 5 Jahren für den Tandembetrieb nachweisen. Der Paralock ist auch für den Einsatz in Hängegleitern geeignet, wobei das Austauschintervall 5 Jahre beträgt. Innerhalb des Austauschintervalls ist die Zahl der Flugstunden unbegrenzt.

Praktisch in der Handhabung

Einfache Bedienung auch mit Handschuhen: Nach dem Einhängen der Gleitschirmtragegurte verriegelt und sichert sich der Paralock automatisch. Die Öffnung erfolgt durch eine 120° Drehung des Auslösehebels gegen Federkraft, wobei der Hebel nur durch gezielten Knopfdruck zu entriegeln ist.
Eine Schutzkappe über dem Entriegelungsknopf verhindert zuverlässig, dass der Paralock unbeabsichtigt geöffnet werden kann.

5 Gründe, warum der Gleitschirm nach einer Notschirmöffnung abgetrennt werden sollte

  1. Gemäß LTF beträgt die zulässige Sinkgeschwindigkeit für Gleitschirmrettungsgeräte bis zu 6,8 m/s, entsprechend 24,5 km/h. Vielen Piloten ist aber nicht bewusst, dass im Rettungsgeräte- Zulassungsverfahren die Sinkgeschwindigkeit ohne Gleitschirm ermittelt wird. Durch Wechselwirkungen zwischen Gleitschirm und Rettungsgerät kann sich die Sinkgeschwindigkeit noch substanziell erhöhen – beispielsweise durch verstärktes Pendeln oder aufgrund einer sich ergebenden Scherenstellung. Entsprechend steigt auch das Verletzungsrisiko.
  2. Zwar erreichen moderne Retter in der Zulassung gewöhnlich Sinkwerte von maximal „nur“ 5,5 m/s, entsprechend ca. 20 km/h, aber diese Werte werden häufig nur durch eine Auftrieb erzeugende seitliche Drift erreicht. Ein nicht oder nur einseitig abgetrennter Hauptschirm behindert diese Drift und erhöht somit die Sinkgeschwindigkeit substanziell.
  3. Die Möglichkeit, sich mit einer steuerbaren Rettung seinen Landeplatz auszusuchen, ist ein wichtiges Sicherheitsplus. Wird bei steuerbaren Rettungsgeräten der Hauptschirm nicht abgetrennt, wird auf dieses Sicherheitsplus verzichtet.
  4. Es hat sich gezeigt, dass ein abgetrennter Gleitschirm meist sehr schnell kollabiert und sich seine Bergung daher unproblematischer gestaltet. Außerdem besteht eine wesentlich geringere Gefahr von Beschädigungen am Gleitschirm, wenn eine Baumlandung nicht mit vollem Pilotengewicht erfolgt.
  5. Video einer Downplane-Situation des Gleitschirms nach einer Notschirmöffnung

Einfache Montage an fast allen Gleitschirmgurten

Die V-förmige Gurtkammer für das Gleitschirmgurtzeug entspricht den Zugrichtungen der Haupttragegurte und des Rückengurts.
Bei manchen Gurtzeugen wird der Beinsack extra aufgehängt (z.B. beim Advance Impress 4). Die Beinsackaufhängung kann oberhalb der Gurtkammer-Trennschraube erfolgen.

 

Eigenschaften

  • Gesenkgeschmiedet aus Titanal
  • Achse und Verriegelungsbolzen aus gehärtetem Chromstahl
  • Austauschintervall: 8 Jahre ohne Flugstundenbegrenzung, 5 Jahre bei Gleitschirm-Tandemnutzung und Verwendung in Hängegleitern
  • Gewicht: 73 g
  • Bruchlast 2.800 DaN*

* 1 DaN (Dekanewton) = 10 Newton ≈ 1 kg

Downloads

paralock-manual-de

paralock-manual-en

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Info

Bei Verwendung an Gleitschirmen mit Fußbeschleunigersystem nur in Verbindung mit einem PATENTSCHÄKEL-TRENNSYSTEM oder einem BRUMMELHAKEN-TRENNSYSTEM zulässig.
Der Finsterwalder QUICK-OUT muss gemäß den Vorschriften des Gurtzeugherstellers eingebaut werden und erfordert regelmäßige Pflege. Nach Kontakt mit aggressiven Medien (z.B. Meerwasser) oder mit Sand und Staub muss er gereinigt werden, da sonst die Tasten blockieren können. Bei Feuchtigkeit in Verbindung mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt besteht Vereisungsgefahr. Mit blockierten Tasten lässt sich der Karabinerverschluss nicht mehr sichern. Eine nicht ordnungsgemäße Sicherung des Verschlusses ist optisch erkennbar. Außerdem ist das Vertauschen der Tasten ist lebensgefährlich. Deshalb wird in unserer Betriebsanweisung darauf hingewiesen, dass die dem Montagekanal gegenüberliegende Verschlusstaste zur Montage am Gurtzeug nicht entfernt werden darf. Lediglich zu Reinigungszwecken, die eventuell nötig werden, wenn der Karabiner mit Salzwasser in Kontakt kommt, darf diese Taste ausgebaut werden. Um ein Vertauschen der Tasten zu vermeiden, darf aber immer nur eine Taste gleichzeitig ausgebaut werden!

Ein QUICK-OUT Karabiner (der am Gurtzeug befestigt wird) kann in Verbindung mit mehreren QUICK-OUT Einsätzen (die an den Fluggeräten befestigt werden) verwendet werden. Extra QUICK-OUT EINSÄTZE sollten zusammen mit dem QUICK-OUT Gehäuse bestellt werden, damit die reibungslose Funktion von Gehäuse und Einsatz werksseitig geprüft werden kann.

Flugsportkarabiner sind während des Flugs ständig wechselnden Belastungen ausgesetzt. Der DHV hat durch Messungen am Gleitschirm festgestellt, dass diese Lastschwankungen zwischen zehn und 110 kg und mehr betragen, und bis zu 26 mal pro Sekunde auftreten können.
Konstruktions- und fertigungsbedingt weisen konventionelle Karabiner ein mehr oder weniger großes Verschlussspiel auf. Dies hat zur Folge, dass der Verschluss eines solchen Karabiners erst bei Zugkräften zwischen 25 und 110 kg kraftschlüssig wird. Das bedeutet, dass der Karabiner im Bereich des Verschlussspiels während des Flugs so belastet wird, als wäre sein Verschluss offen.
Die hohe dynamische Belastung des Karabiners im Bereich des Schnapperspiels macht seinen Austausch alle ein bis zwei Jahre erforderlich, um ein Versagen infolge von Materialermüdung auszuschließen.

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