Gurtzeuge für Acropiloten

Acrogurte sind speziell für die Bedürfnisse des Acrofliegens, also des Gleitschirmkunstflugs, entwickelt worden. Diese Art von Gurtzeug unterstützt eine möglichst genaue Kontrolle über die Flugmanöver und wird in der Regel von Acropiloten mitentwickelt. Ein Acrogurtzeug ermöglichen eine aufrechte Sitzposition und den Einbau einer zweiten Rettung. Das meist höhere Gewicht der Gurte ist oft auf die vielfach verstärkte Bauart zurückzuführen. Ein maximal dicker Schaumprotektor schützt den Piloten bei Manövern in Bodennähe.

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Supair Acro 3

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Was ist denn eigentlich Acrofliegen?

Acrofliegen bezeichnet das Fliegen akrobatischer Flugfiguren. Diese werden mit speziell dafür entwickelten Gleitschirmen (Acroschirm) und Gurtzeugen (Acrogurt). Bei diesem Kunstflug werden mit dem Gleitschirm Flugfiguren ausgeführt, die ein „normaler“ Gleitschirmpilot im Regelfall nicht beherrscht und beherrschen muss.

Eine gute Körper- und Fluggerätebeherrschung ist ebenso notwendig, wie spezielles Training. Zudem sind exaktes Timing und eine gute mentale Verfassung Voraussetzung für die meisten der Flugfiguren.  Somit ist es nicht weiter verwunderlich, dass sowohl das Training als auch die Vorführung dieser Flugfiguren meist über einem See stattfindet.

Ein Acropilot fliegt standardmäßig mir einem Rettungsfallschirm – viele Piloten führen sogar noch eine zweite steuerbare Rettung mit.

In Deutschland ist der Kunstflug mit dem Gleitschirm offiziell verboten, da Flugzustände mit einer Neigung von mehr als 135 Grad um die Quer- oder Längsachse nicht erlaubt sind.

Bitte ahme die unten beschriebenen Figuren nicht einfach nach, ohne die nötigen Vorkenntnisse zu haben! Weiterhin entschuldige bitte, wenn wir einzelne Flugfiguren nicht erwähnen sollten.

Shrimp & Horseshoe

Bei Shrimp und Horseshoe handelt es sich um die selbe Flugfigur, die den Gleitschirm in eine Hufeisenform bringt. Um diesen Flugzustand zu erreichen, werden die innersten A-Leinen soweit heruntergezogen, bis die Kappe in der Mitte einknickt und beide Flügelenden nach vorne wandern.

Wingover und Looping

Erfolgen während eines Flugs extreme Kurvenwechsel, spricht man von Wingovern. Dabei pendelt der Pilot seitlich aus. Dieses Pendeln kann entweder sehr schwach ausfallen, oder mit einer massiven Übersteigen des Schirms. Mit einem sehr dynamischen Schirm kann ein Wingover bis zum Looping gesteigert werden. Bei den sehr hohen Wingovern wirken auf den Piloten sehr starke Beschleunigungskräfte.

Steilspirale

Steilspiralen sind technisch relativ einfach aber für den Piloten physisch ziemlich anspruchsvoll. Bei der klassischen Steilspirale dreht sich der Pilot in einer Spiralbewegung um den Gleitschirm, der dabei eine enge Kreisbahn fliegt.

Fullstall

Ein Fullstall beschreibt einen kompletten Strömungsabriss entlang der gesamten Schirmbreite. Um die Strömung komplett abzureissen, wird der Gleitschirm bis unter die Mindestfluggeschwindigkeit abgebremst. Die Vorwärtsgeschwindigkeit tendiert gegen Null – teilweise wird sogar rückwärts geflogen. Der Schirm bildet während des Fullstall die Form eines Hufeisens oder einer Rosette.

Tailside

Beim Manöver Tailside oder Backfly fliegt das gesamte Fluggerät im Sackflug / Strömungsabriss rückwärts.

Helikopter

Um einen Helikopter einzuleiten, bedarf es einem einseitigen Strömungsabriss. Dazu wird eine Flügelhälfte bis unter die Mindestfluggeschwindigkeit angebremst. Dann dreht sich der Gleitschirm flach um die eigene, senkrechte Achse.

SAT

Bei einem SAT wird eine Art Steilspirale geflogen, bei der sich der Drehpunkt der Flugbahn zwischen Pilot und Gleitschirm befindet. Der Schirm fliegt zwar vorwärts, aber der Pilot dreht sich rückwärts im Kreis.

Tumbling

Beim Tumbling fliegt der Pilot nicht wie beim Looping über den Schirm hinweg. Im Gegensatz dazu wird der Schirm sozusagen unter dem Piloten hindurchgeschleudert. Die Drehachse liegt wie beim SAT zwischen dem Pilot und Schirm.

Kombinationen und Weiterentwicklungen

Wie bei jedem Sport werden die Acroflugfiguren kontinuierlich weiterentwickelt und mit anderen Flugmanövern kombiniert. Daraus entstehen dann wieder neue Flugfiguren, die die Liste folglich erweitern werden.

 

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