Sicherheit & Erste Hilfe

Gleitschirmfliegen ist grundsätzlich ein sicherer Sport. Trotzdem darf man Sicherheit und Erste Hilfe nicht komplett außer Acht lassen. In wenigen Ausnahmefällen kannst du trotz aller Vorsichtsmaßnahmen in eine brenzlige Situation geraten, auch wenn du ein guter Pilot bist. Um dich für so eine Situation auszurüsten und vorzubereiten, haben wir hier die wichtigsten Dinge aufgeführt, die dir bei der Ersten Hilfe helfen und dir eventuell etwas mehr Sicherheit geben können. Angefangen über Gurtmesser, Free Spee Rettungsschnur mit Signalpfeife oder verschiedenen First Aid Kids. Ein Reparaturkit für den Gleitschirm darf auch in keiner professionellen Ausrüstung fehlen.

Interessierst du dich für die Sicherheit im Gleitschirmsport, dann gibt es unter den Produkten weiterführende Informationen.

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Sicherheit

 

Jede Sportart birgt ein gewisses Risiko. Da ist auch Gleitschirmfliegen keine Ausnahme.  Dank der vergleichsweise niedrigen Fluggeschwindigkeiten sind tödliche Unfälle seltener als in anderen Luftsportarten (Segelfliegen, Motorfliegen, Ultraleichtfliegen). Da Gleitschirme jedoch kein schützendes Cockpit haben, kommt es jedoch vergleichsweise öfter zu Unfällen mit Verletzungen.

In den letzten 10 Jahren wurden im Durchschnitt jährlich circa 100 Unfälle mit Verletzten gemeldet und durchschnittlich neun Todesfälle im Jahr. Derzeit gibt es ungefähr 25.000 aktive Gleitschirmflieger in Deutschland.

Keine andere Sportart erfordert aber so viel Eigenverantwortung wie das Paragliding. Grundvoraussetzungen für eine sichere Ausübung des Sports sind Besonnenheit und Risikobewusstsein. Leichtsinn und Selbstüberschätzung können schnell zu brenzligen Situationen führen. Von großer Bedeutung ist dabei das sichere Einschätzen des Flugwetters. Gleitschirme sind nicht für Flüge in turbulenten Wetterbedingungen konstruiert. Die meisten schweren Unfälle basieren auf einer Fehleinschätzung des Wetters von Seiten des Piloten.

Die Gleitsegel an sich sind außerordentlich sicher. Zwar sieht ein Gleitschirm mit seinen dünnen Leinen und dem leichten Segel filigran und wenig stabil aus, aber das Gegenteil ist der Fall.  Bei den Musterprüfungstests des DHV müssen alle Bauteile von jedem Gleitschirms mindestens der achtfachen Belastung standhalten. Von daher besteht eine dreifache Sicherheitsmarge. Das ist mehr als die in der Luftfahrt übliche Doppelbelastungsreserve. Unfälle durch Materialversagen sind praktisch unbekannt.

Durch die strengen Prüfvorschriften für Gleitschirme, Rettungsschirme und Gurtzeug hat der DHV dafür gesorgt, dass Gleitschirmfliegen heute eine sehr sichere Sportart ist. Das Flugverhalten eines Standardschirms ist sehr stabil und fehlerverzeihend. Unfälle durch Pilotenfehler oder starke Turbulenzen sind stark zurückgegangen. Geprüfte Rückenschutzsysteme in den Gurten haben zu einem deutlichen Rückgang der schweren Wirbelverletzungen geführt. Moderne Rettungsschirme sorgen dafür, dass ein Pilot im Falle einer Notsituation verletzungsfrei auf dem Boden landet.

Nichtsdestotrotz ist Flugsicherheit ein Zusammenspiel von guter Ausrüstung, die dem Flugkönnen des Piloten angepasst sein muss und besonnenem Handeln des Fliegers.

 

 

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